{"id":712,"date":"2011-11-04T19:09:28","date_gmt":"2011-11-04T18:09:28","guid":{"rendered":"http:\/\/martin.brunsmann.org\/?p=712"},"modified":"2015-08-08T19:19:30","modified_gmt":"2015-08-08T18:19:30","slug":"hoerder-burg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/martin.brunsmann.org\/?p=712","title":{"rendered":"H\u00f6rder Burg"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: 10pt;\">Am Standort der <strong>H\u00f6rder Burg<\/strong> in Dortmund treffen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinander. Die Burg hat den heutigen <em><strong>Stadtteil H\u00f6rde<\/strong> <\/em>in unterschiedlicher Funktion \u00fcber 800 Jahre lang begleitet. Aufwendig saniert steht das Baudenkmal am Zugang zum <em><strong>Phoenix-See<\/strong><\/em>.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: 10pt;\">Die Geschichte der H\u00f6rder Burg im gleichnamigen Dortmunder Stadtteil reicht bis in das 12. Jahrhundert zur\u00fcck. Sie wurde als Wasserburg am Zusammenfluss von H\u00f6rder Bach und Emscher erbaut, war ab dem 15. Jahrhundert \u00f6ffentlicher Verwaltungssitz des Amtes H\u00f6rde und ab 1906 Hauptverwaltung des H\u00f6rder Bergwerks- und H\u00fcttenvereins. Seit 2009 ist das aufwendig sanierte Baudenkmal mit seinem Burgplatz ein Eingangstor zum neu geschaffenen Phoenix-See.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: 10pt;\">Erbaut wurde die Burg von der Familie von H\u00f6rde, die sie Ende des 13. Jahrhunderts an die Grafen von der Mark verkauften. Diese bauten sie massiv als Landesburg gegen die Reichsstadt Dortmund aus. Im Drei\u00dfigj\u00e4hrigen Krieg wurde die H\u00f6rder Burg mehrfach eingenommen und 1673 durch einen Brand fast vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt. Mitte des 19. Jahrhunderts kaufte ein Iserlohner Unternehmer das komplette Gel\u00e4nde und richtete dort ein Puddel- und Walzwerk ein. Die Burggeb\u00e4ude wurden auf- und ausgebaut und dienten fortan der Verwaltung des Industriebetriebes. Im Zweiten Weltkrieg teilweise zerst\u00f6rt, wurden die Burggeb\u00e4ude ein weiteres Mal aufgebaut und als Baudenkmal eingetragen.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: 10pt;\">Die \u00e4ltesten Teile der H\u00f6rder Burg in Dortmund lassen sich auf das 13. Jahrhundert datieren. Im Rahmen des Umbaus und der Sanierung des ehemaligen Industriegel\u00e4ndes Phoenix-Ost erfolgten umfangreiche arch\u00e4ologische Grabungen \u00f6stlich der Burganlage. Dabei kamen neben Fundament- und Mauerresten auch Werkzeuge, Lederschuhe, Goldringe und Werkzeuge an das Tageslicht. Diese Funde k\u00f6nnt\u00a0ihr bei Interesse\u00a0im Dortmunder <em><strong>Museum f\u00fcr Kunst und Kulturgeschichte<\/strong> <\/em>anschauen. Grundmauern, Brunnen und weitere bauliche Spuren der Burganlage auf dem Burgplatz sind als Bodendenkmal eingetragen und k\u00f6nnen jederzeit besichtigt werden.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: 10pt;\">Eine Innenbesichtigung der Burg ist nur im Rahmen von F\u00fchrungen oder zu besonderen Gelegenheiten m\u00f6glich, da die R\u00e4umlichkeiten als B\u00fcros von verschiedenen Firmen genutzt werden. Eine Besichtigung von au\u00dfen ist jederzeit m\u00f6glich. Im Westfl\u00fcgel der H\u00f6rder Burg unterh\u00e4lt der Heimatverein H\u00f6rde ein kleines, sehenswertes Museum zur Geschichte der Burg und der fr\u00fcheren Stadt H\u00f6rde.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: 10pt;\">Anschrift: H\u00f6rder Burgstra\u00dfe, 44263 Dortmund | Link zur Kartenanzeige OpenStreetMap<br \/>\n<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Standort der H\u00f6rder Burg in Dortmund treffen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinander. Die Burg hat den heutigen Stadtteil H\u00f6rde in unterschiedlicher Funktion \u00fcber 800 Jahre lang begleitet. Aufwendig saniert steht das Baudenkmal am Zugang zum Phoenix-See. 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